■ CNA ■ Die Abschaffung des Zölibats oder die Weihe von Frauen zu Priestern bringt nicht die Lösung der Kirchenkrise, betont der Erzbischof von Köln im EWTN-Interview

Eine klare Absage an Versuche “jetzt selber eine neue Kirche zu erfinden” und “Heiligen Geist spielen zu wollen” hat Kardinal Rainer Maria Woelki erteilt. In einem am 13. Februar geführten Interview mit dem katholischen Fernsehsender EWTN.TVwarnt der Erzbischof von Köln davor, angesichts der Kirchenkrise eine Abkehr von der Lehre und Tradition zu propagieren.

Die Lösung sei nicht etwa die Abschaffung des Zölibats, die Weihe von Frauen zu Priestern oder eine neue Sexualmoral, so Woelki im Gespräch mit Martin Rothweiler, Programmdirektor von EWTN.TV.

Die Kirche sei keine “Manövriermasse, die uns in die Hände gegeben ist”, betont der Erzbischof. Aufgabe der Bischöfe sei vielmehr, den Glauben zu bewahren und verkünden.

Kardinal Woelki äußert sich auch zum Werbe-Verbot für Abtreibung, zur Sterbehilfe – und er erzählt, was ihm persönlich Hoffnung macht.